Ergebnisse zum Verhör des Kuo Toa Gefangenen

17.12.2017

Werte Wildlanzen, ich, Cian vom Hause Nialo, möchte hier mit euch die Erkenntnisse Teilen, die durch das Verhör des Gefangenen Froschmenschen gewonnen werden konnten.
Vorneweg, möchte ich nochmals stellen, wie wir zu der Ehre seiner Anwesenheit in unseren Kerkern gekommen ist.

Vor einigen Tagen sind einige Wildlanzen, ich selbst eingeschlossen, zu den Klippen Östlich der Windmühle aufgebrochen, an den Spitzen dieser Klippen die besser unter dem Namen Donnerklippen bekannt sind, konnten wir in der Nacht ein wiederkehrendes Leuchten erkennen.
Nachdem wir uns bei Tage an dieser Stelle abgeseilt hatten, stießen wir dort auf sechs dieser Froschmenschen, die auch unter dem Namen Kuo-Toa bekannt sind. Da ich ihrer Sprache (Undercommon) mächtig war, konnte ich mit ihnen kommunizieren, und sie stimmten zu, dass ich und Adria ihnen unbewaffnet nähern durften. Sie erzählten uns, dass sie Opfergaben für ihren Gott den großen Jongster sammeln würden, also bot ich großzügigerweise meinen Siegelring als Opfer für ihren Gott an, um dieses neue entdeckte Volk milde zu stimmen. Sie würdigten diese Gabe allerdings nicht wirklich, und als ich danach fragte, was ein angemesseneres Opfer für den großen Jongster sein würde, griffen sie uns an. Nachdem wie sie besiegt hatten, und die letzten drei von ihnen Kampfunfähig machen konnten, konnten wir ihnen entlocken, dass die besten Opfergaben lebendige Wesen sind, die zu einem Tempel in ihrem Dorf im Norden gebracht werden, um dort dem Gott dargeboten zu werden. Glücklicherweise waren wir zu wehrhaft um einem solchen Schicksal zugeführt zu werden. Einen dieser Kreaturen brachten wir bewusstlos und gefesselt zurück nach Lichthafen, wobei er einmal beinah entkommen wäre, da er sich mit seinen scharfen Zähnen von den Fesseln befreien konnte.
Die anderen beiden Kreaturen ließen wir in der Grotte zurück, um ihr Überleben ihren Entfesselungskünsten zu überlassen. Sie dürften sich binnen Minuten befreit haben, und jetzt ihrem Dorf Bescheid gegeben haben, was in der Grotte geschehen ist.

Durch die Befragung der Kreatur sind wir zu folgenden Erkenntnissen gekommen: Die Kuo Toa beteten bis vor kurzem den Kraken an, welchen von den Helden der Drakonischen Kriegsmarine erschlagen wurde, um uns allen hier eine neue Heimat zu ermöglichen. Nun haben sie sich um einen Priester namens To’ak versammelt und beten einen neuen „Gott“ des Meeres an, welchen sie den großen Jongster nennen, und der riesig, Tentakelbewehrt und mit einem Enormem Panzer beschrieben wurde. Ihr Priester soll sich stets im Tempel in Dorf der Kreaturen aufhalten. Das Dorf müsste im Norden der Schuppenhöhen an der Küste liegen, ist aus Holz und Lehm erbaut, und sollte nicht sonderlich versteckt sein, da der Gefangene der Meinung ist, sein Volk sei so stark, dass es sich nicht verstecken muss. An Land zeigen sie sich kaum, da sie sich viel lieber im Wasser aufhalten. Der Gefangene hat sich nicht als sonderlich intelligent herausgestellt, und konnte uns selbst unter dem Wahrheitszwang eines Zaubers von Murit nicht erklären wie viele sie tatsächlich sind, da sich der Großteil von ihnen stets außerhalb des Dorfes, auf der Jagd nach neuen Opfergaben an ihren Gott, befindet. Laut ihm entfernen sie sich dafür bis zu zwölf Schwimmtage weit von ihrem Dorf, und führen Krieg dabei gegen zwei Wasservölker. Im Süden soll sich ein Volk, dass er Meervolk nannte, befinden welches seiner Meinung nach schwach und unterlegen ist. Bei diesem Volk dürfte es sich um das selbe handeln, wie das vor kurzem geborgene Skelett im Süden des Hornwaldes, da sie laut seiner Beschreibung zur Hälfte Fisch und zur anderen Hälfte Menschlich sind. Im Osten soll sich ein wehrhafteres Volk von Wasserelfen befinden, von welchem wir vermuten das sich deren Siedlung entweder im Meer befindet, oder im noch unerkundeten Bereich im Norden. Gefangene dieser beiden Völker werden von den Kuo-Toa als Opfergaben an den großen Jongster verwendet. Laut dem Gefangenen wird ihr Gott mit jeder Opfergabe stärker, und wenn er erst mächtig genug ist, werden die Kuo-Toa jeden Feind bezwingen können. Jetzt schon halten sie sich für so Mächtig, dass sie keine Verbündeten benötigen, da alle anderen Völker für sie schwach sind.
Die Kuo-Toa in diesem Dorf gehorchen ihrem Priester Bedingungslos, und nur die auserwählten seines Volkes dürfen den Tempel betreten, um zu sehen was dort vor sich geht.

Nach einer längeren Diskussion sind wir zum Schluss gekommen, das Dorf dieser Wesen näher in Augenschein zu nehmen, um auszuloten wie hoch die Bedrohung ist, die von diesen Kreaturen ausgeht. Dabei wurde vorgeschlagen den Gefangenen mit durch die Schuppenhöhen zu nehmen, damit er uns zu seinem Dorf bringen kann. Wo er mit einer Nachricht an seine Priester herantreten soll. Darin würden wir implizieren, daran interessiert zu sein dem großen Jongster zu huldigen. Des-weiteren würden wir sie Fragen, wie auch wir dem großen Jongster Opfer bringen können. Damit könnten wir hoffen nähere Informationen zu dem Wirken ihres Kultes und ihres Gottes in Erfahrung zu bringen.
Momentan können wir uns keinen Krieg mit dieser Rasse leisten, sollten allerdings wissen womit wir es hier zu tun haben, und womit wir im Falle einer Auseinandersetzung zu rechnen haben.
Wir werden unsere Herangehensweise noch mit dem Rat von Lichthafen absprechen, und danach weitere Schritte planen. Jeder der dazu Ideen hat, ist gerne dazu eingeladen sie mit mir zu Teilen.
Ich würde mich zur Verfügung stellen, eine entsprechende Mission in den Norden anzuführen, und werde dazu in den Nächsten Tagen eine Mission am schwarzen Brett ausschreiben.

Hochachtungsvoll Sir Cian Nialo

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.